![]()
In dem herrlichen Waldgebiet von Lorien lebte
eine große Anzahl von Waldelben. Herren von Lorien (oder später "Lothlorien")
waren die Elben Galadriel und ihr
Gemahl
Celeborn. Der Name des Gartens rührte von den
dort blühenden Mallornbäumen her, die fast das ganze Jahr über
gelbgolden blühten - so wurde Lorien unter anderem "Tal des singenden
Goldes" und "blühender Traumgarten" genannt.
Obwohl ein friedlicher - weil von Elben beherrschter
- und schöner Ort, war Lorien den Menschen aus Rohan und Gondor nicht ganz
geheuer, und sie hüteten sich, den Gärten zu nahe zu kommen.
Denn Lorien war vom Fluss der Zeitpraktisch abgeschnitten; wer in die Gärten gelangte, kam sich vor wie in der Zeit der Altvorderen. Die Gärten waren stets von einer seltsamen Atmosphäre umgeben, was vor allem ihrer Herrin Galadriel zu verdanken war - sie besaß unter anderem die Gabe, Leuten "ins Herz zu blicken" und ihr Innerstes zu durchschauen.
Die Gemeinschaft des Einen Ringes auf dem Weg zu den Raurosfällen verbrachte einige schöne und ruhige Tage in Lorien; Sam und Frodo warfen dort einen Blick in Galadriels Spiegel und erblickten aufschlussreiche Szenen.
Zum Abschied aus Lorien erhielten die Gefährten Geschenke von der Herrin des Gartens - Sam bekam ein Kästchen mit Erde, mit dessen Hilfe sein eigener Garten unglaublich gut gedieh und blühte; Frodo erhielt eine mit Quellwasser gefüllte Kristallphiole, die im Dunkeln leuchtete - sie half Frodo im Pass von Cirith Ungol und blendete die Spinne Kankra. Gimli, der Zwerg, erhielt auf sein Bitten hin eine Haarlocke von Galadriel, die er von nun an immer bei sich trug.
Bild: (c) Greg und Tim Hildebrandt, mit freundlicher Erlaubnis der Spider Webart Gallery.
~~~
Herr der Ringe > Orte & Karten > Lorien | Frameset fehlt? --> Startseite