Isengart, Wohnstätte des abtrünnigen
Zauberers Saruman, stand an einer natürlichen
"Lücke" im Gebirgszug des Nebelgebirges an der Grenze zu Rohan
- diese Stelle wurde deshalb die "Pforte von Rohan" genannt. Isengart
war viel mehr als eine gewöhnliche Burg oder Festung, nämlich eine
riesige
ausgeklügelte
Verteidigungsanlage mit vielen Gebäuden und Türmen.
Am herausragendsten war die Zinne von Isengart: Orthanc, ein Turm aus schwarzem, spiegelglatten Vulkangestein.
Dorthin sperrte Saruman der Weiße, nachdem er dem Bösen verfallen war, den Zauberer Gandalf. Gandalf wurde zum Glück von Gwaihir, dem Adler, von der riesenhaften Zinne gerettet.
Im Ringkrieg des Dritten Zeitalters spielte Isengart zwar eine große Rolle - hier züchtete Saruman Wölfe und eine eigene Ork-Kreuzung, die Uruk-Hai - aber letztendlich war die Festung nicht zu halten. Zum einen war sie wahrscheinlich viel zu weit im Westen gelegen, zum anderen grenzte sie an den alten Fangorn-Wald. Nachdem die Hobbits Pippin und Merry aus der Gefangenschaft der Orks entkommen waren und Baumbart, den Ent, im Fangorn getroffen hatten, machten sich die Ents wutentbrannt nach Isengart auf und zerstörten die Feste bis auf ihre Grundmauern.
Nach dem Ringkrieg sah Isengart besseren Zeiten entgegen: Die Ents schufen blühende Gärten, wo einst die bösen Mauern gestanden hatten. Später gaben sie Isengart als "Tal der Baumhirten" an Gondor zurück.
Bild: Isengart, vorne im Bild sieht man den Zauberer und einstiges Oberhaupt der Istari - Saruman. (c) Tim & Greg Hildebrandt, mit freundlicher Erlaubnis der Spider Webart Gallery.
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