Momo

oder

Die seltsame Geschichte von den Zeitdieben und von dem Kind,
das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte

Die Geschichte der kleinen Momo und ihr Kampf gegen die grauen Herren ist in Deutschland vor allem durch die Verfilmung mit Radost Bokel bekannt geworden - insofern zählt Momo zu den populärsten Geschichten von Michael Ende. Buchcover: Momo

Momo lebt in den Ruinen eines alten Amphitheaters. Ihre beiden besten Freunde sind Gigi, der Fremdenführer, und Beppo, ein alter Straßenkehrer. Momos besonderes Talent ist das Zuhören; außerdem kann sie herrliche Spiele erfinden. Deshalb ist es in dem alten Amphitheater niemals langweilig: Tag für Tag kommen die Kinder, um zu spielen, und die Erwachsenen, um Momo ihre Probleme zu schildern.

Doch plötzlich ändert sich das beschauliche Leben in dem kleinen Städtchen: Die Erwachsenen sind allesamt dem Wahn verfallen, soviel Zeit wie möglich einzusparen und auf ein Zeitkonto zu überweisen. Die Kinder werden mangels Zeit in Heime gesteckt, in denen sie etwas Sinnvolleres als Spielen lernen sollen.  Hinter diesem Geschehen stecken die finsteren Pläne der sogenannten Grauen Herren. Diese schauerlichen Personen ernähren sich von toter Zeit, die sie den Menschen abpressen. Sie drehen sich aus toter Zeit Zigarren, aus denen sie ihre Lebensenergie beziehen - Energie, die sie vorher den Menschen in Form von Zeit abgepresst haben. Unnötig zu sagen, dass die Menschen ihre eingesparte Zeit niemals mehr wiedersehen...

Doch Momo stellt sich den unheimlichen Grauen Herren. Mit Hilfe der Schildkröte Cassiopeia - die immer eine halbe Stunde in die Zukunft sehen kann - und dem freundlichen Meister Hora aus der Niemalsgasse und seinen Stundenblumen ergründet sie das Geheimnis der Zeit.

Ein wunderbares, bezauberndes und kluges Buch des größten deutschen Kinderbuchautors, ein absolutes Muss zum Vorlesen und selber lesen!

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